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Geschichte

Firmengründung Wied & Hackler GmbH im Jahr 1973. Die Tätigkeiten begannen am 01.05.1973 zunächst in einer Garage, und zwar wurde hier seit Januar 1973 die gebraucht angeschaffte 1. "Battenfeld"-Spritzgießmaschine im Nebenerwerb produktionsbereit hergerichtet. Mit geringem Aufwand sowohl im technischen als auch im kaufmännischen Bereich wurde zunächst nach Lohnspritzaufträgen gesucht. Hier wurde man fündig und konnte für diese Anfänge einen bereits beachtlichen Auftrag zur Herstellung von Anstecktulpen über 50.000 DM hereinholen.

Da die Firmengründer Hans-Georg Wied (technischer Bereich) und Hans Hackler (kaufmännischer Bereich) nach wie vor im unselbständigen Beschäftigungsverhältnis standen, konnten die Erlöse restlos wieder reinvestiert werden. Es wurden eine weitere gebrauchte "Battenfeld"-Spritzgießmaschine, zwei gebrauchte "Alpine"-Granulatmühlen, eine gebrauchte Kühleinrichtung sowie die erforderliche Trafostation für das bereits überbeanspruchte Stromnetz angeschafft.

Da mit der Lohnarbeit ein erhebliches Risiko einer kontinuierlichen Produktion verbunden war, wurde versucht, ein eigenes Fertigungsprogramm zu finden. Hier ergab sich die Möglichkeit als Zulieferer von Kunststoffkleinteilen für die Möbelindustrie. Dieser Bereich ist bis heute ein wesentliches Standbein unserer Fertigung.

Die Firmenbezeichnung wurde in 1984 in HA-WI Kunststoffe GmbH geändert. In 1984 erfolgte gleichzeitig der Einzug in eine neue Produktionshalle im Industriegebiet "In den Espen", dem heutigen Standort.



1998 wurde das Unternehmen von dem Bonner Unternehmen KURI gekauft, einem Kunststoffverarbeiter mit dem Schwerpunkt Möbelbeschläge. Bis zum Jahr 2005 wurde die Bonner Produktion der Standardteile in Bad Laasphe integriert, jedoch saß das Unternehmens-Management nach wie vor am Bonner Standort. Im Juli 2005 wurden sämtliche Geschäftsabläufe in Bad Laasphe konzentriert und der Standort Bonn geschlossen.

Wirtschaftlichkeit zeichnen unsere Produkte und Leistungen aus". Im Rahmen dieser Neuausrichtung wurde eine ausgeprägte Qualitätsoffensive gestartet mit dem Ziel der internen und externen Steigerung der Kundenzufriedenheit. Hierzu wurde das Management-Team ausgetauscht und erweitert. Gemäß dem Ansatz "Structure Follows Strategy" wurde die Stelle IT- und Prozessmanagement im Unternehmen eingeführt wie auch die Position des Qualitätsmanagements als Stabsstelle ins Unternehmen integriert.

Neben den personellen Neuerungen investierte man auch in die Ausstattung des Unternehmens. Es wurden im Rahmen der Umstrukturierungsmaßnahmen neue Maschinen angeschafft, ein Messtechnik-Labor eingerichtet sowie neue 3D-CAD Arbeitsplätze dem Unternehmen zur Verfügung gestellt. In der IT-Infrastruktur wurde eine komplett neue Hard- und Software-Struktur eingeführt. Auf der Mitarbeiterebene hat das Unternehmen alle Prozesse analysiert und optimiert sowie im Warenwirtschaftssystem abgebildet. Des Weiteren werden die Mitarbeiter auf allen Ebenen mit Fort- und Weiterbildungsseminaren weiter qualifiziert.